Reinigung der in Telgte verlegten „Stolpersteine“

Die Gedenksteine - „Stolpersteine“ –, die daran erinnern sollen, dass hier Telgter Juden und Roma  gewohnt und gelebt hatten, hatten sich total der Straßenpflasterung angepasst und verleiteten überhaupt nicht mehr zum Stolpern, noch weniger konnte man die Namen, Jahreszahlen und Orte der Vernichtung entziffern, die in die Messingplatten eingearbeitet waren.

 

Am 8. Mai 2013 – 68 Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches und damit der Beendigung des 2. Weltkrieges – haben wir, die Klasse 10 b, die in Telgte verlegten „Stolpersteine“ auf Hochglanz gebracht.

 
Jetzt kann man wieder die Namen der deportierten und ermordeten jüdischen und romanesischen Telgter lesen und daran denken, dass diese Personen zu Telgte gehörten und in die unterschiedlichen Gruppen / Vereine / etc. integriert waren, bevor sie wegen der menschenverachtenden nationalsozialistischen Ideologie aus der Gemeinschaft gewaltsam herausgerissen wurden.

 

Mit der Pflege der „Stolpersteine“ wollen wir deutlich machen, dass wir die damalige Ideologie, nicht zuletzt aber auch den heutigen Neonazismus abscheulich finden und verurteilen. Zumindest bei uns stößt er auf ein entschiedenes, deutliches  NEIN .

 

Für die Angehörigen der Opfer soll es ein Zeichen sein, dass wir ihre Verwandten auch nach der Verlegung der „Stolpersteine“ nicht vergessen haben.

 

Wir hoffen, dass auch in den folgenden Jahren sich Klassen finden, die die „Stolpersteine“ pflegen und damit die Erinnerung an die jüdischen Telgter wach halten. 

 

Klasse 10 b

Melike Aksoy, Ricardo Alves Pereira, Sarah Decker Salvador, Jens Emming, Maximilian Isaak, Jenny Jaspert, Nadine Niehenker, Sinan Oyur, Sascha Poursafar, Jelena Remmer, Nadine Remmer, Fabian Strompen, Vanessa Weitkamp, Fabio Zirwes

Elisabeth Dörlemann

 
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